VÖ 57: Transparenz für die Bürger? Perspektiven historischer Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit in Archiven Vergrößern

VÖ 57: Transparenz für die Bürger? Perspektiven historischer Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit in Archiven

Jens Aspelmeier (Hrsg.)
 
Transparenz für die Bürger? Perspektiven historischer Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit in Archiven.

Beiträge zum 17. Archivwissenschaftlichen Kolloquium der Archivschule 2014

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VÖ 57

98 verfügbare Teile

24,80 €

Vorwort
 
von Irmgard Christa Becker
 
Archive in Deutschland haben ihre Bestände seit dem 19. Jahrhundert
der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sie haben ihre Angebote
im Verlauf von zwei Jahrhunderten stetig ausgeweitet, zunächst auf
neue Nutzergruppen und seit rund 20 Jahren auf neue Medien.
Dadurch entsteht eine neue Beziehung zwischen Archiv und Benutzerinnen
und Benutzern. Wie sich das auf die Konzepte der Archive
und die Begrifflichkeit auswirken kann, formulieren Jens Aspelmeier
und Volker Hirsch in der Einführung ins Tagungsthema. Das 17.
Archivwissenschaftliche Kolloquium zielte darauf ab, die aktuellen
Thesen zur Funktion der Archive in der demokratischen Bürgergesellschaft
aufzugreifen und zu diskutieren. Akteure sind dabei nicht nur
Archivarinnen und Archivare, sondern auch Historikerinnen und Historiker,
Lehrerinnen und Lehrer sowie Archivpädagoginnen und Archivpädagogen.
Wir haben Vortragende aus allen genannten Gruppen
eingeladen, um das Thema aus möglichst vielen Perspektiven zu
beleuchten.
 
Der in diesem Ansatz steckende Kooperationsgedanke zog sich
durch die ganze Vorbereitung und Durchführung der Tagung. Wir
haben das Kolloquium in Zusammenarbeit mit dem Professur für
Didaktik der Geschichte der Universität Gießen und dem Hessischen
Staatsarchiv Marburg durchgeführt. Letzteres war Tagungsort und
stellte einen Teil der Logistik des Kolloquiums bereit. Der universitäre
Kooperationspartner arbeitete an der inhaltlichen Vorbereitung mit
und übernimmt die Herausgeberschaft des Tagungsbandes. An der
Archivschule Marburg liefen bei der Unterzeichnerin und Dr. Volker
Hirsch die Fäden des Projekts in Gestalt der inhaltlichen Vorbereitung,
der Organisation und der Drucklegung des Tagungsbandes
zusammen.
 
Wir danken dem Hessischen Staatsarchiv Marburg vertreten
durch Dr. Andreas Hedwig für den angenehm gastfreundschaftlichen
Rahmen, der fruchtbaren Gedanken den Weg bereitet hat, sowie
Prof. Dr. Vadim Oswalt und Dr. Jens Aspelmeier vom Professur der
Didaktik der Geschichte der Universität Gießen für die Mitarbeit am
Programm und die Übernahme der Herausgeberschaft des Tagungsbandes.
An der Archivschule Marburg – Hochschule für Archivwissenschaft
danke ich Dr. Volker Hirsch für die Gestaltung des Programms,
Heidi Becker für die Organisation des Kolloquiums und Waltraud
Noll für die Einrichtung der Druckvorlage.
 
Die Kooperation hat sich bewährt, wir können uns vorstellen
auch künftig Kolloquien in Zusammenarbeit mit Institutionen außerhalb
der Archivwelt durchzuführen.
 
Marburg, im Januar 2014                                 Irmgard Christa Becker
  • Maße und Gewicht: (BxHxT) 148 x 210 x 15 mm; 399g
  • Sprache: deutsch / englisch
  • Erscheinungsjahr: 2014
  • Auflage: 1.
  • ISBN: 978-3-923833-44-3
  • Seiten: 298